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Schulvorstand und Schulausschuss

Wie schon gesagt wurde 1835 das Schulwesen auf eine neue Grundlage gestellt und von den politischen Gemeindeverwaltungen übernommen. Die Oberschulbehörde beauftragte die Ortsgerichte und Kommunvorsteher, die Wahl von Schulvorständen durchzuführen. Der erste Schulvorstand wurde am 10. September 1835 in Beierfeld von der Gemeinde gewählt und bestand aus folgenden Herren:

Richter und Erbbegüterter, Carl Heinrich Georgi
Gerichtsbeisitzer und Erbbegüterter, Carl Friedrich Riedel
Gerichtsbeisitzer und Erbbegüterter, August Friedrich Frölich
Gerichtsbeisitzer und Handelsmann, Joh. August Goldhan
Gerichtsbeisitzer und Löffelzinner, Carl Heinrich Baumann
Gemeindevorsteher und Handelsmann, Friedrich Leberecht Landgraf
Gemeindevorsteher und Löffelarbeiter, Gottlob Heinrich Eichelberger

Der Ortspfarrer gehörte von Amts wegen dem Schulvorstande an, was erst 1918 durch Gesetz abgeändert wurde. Das Jahr 1841 brachte eine neue Gemeindeverfassung. Hiernach wurde der Schulvorstand vom Gemeinderat aus seiner Mitte gewählt. Da die Nennung aller Namen zu weit führt, so genüge die Nennung der jeweiligen Schulvorstandsvorsitzenden:

Pfarrer Hofmann 1865 - 1875
Pfarrer August Tuchscherer  1875 - 1880
Pfarrer Hofmann 1881 - 1883
Pfarrer Seidel 1883 - 1884
Ortsrichter Gustav Hecker 1884 - 1890
Gemeindevorstand Bernhard Riedel 1890 - 1896
Ortsrichter Gustav Hecker 1896 - 1906
Gemeindevorstand Bernhard Riedel 1906 - 1912
Gemeindevorstand Albert Andreas 1913 - 1916
Pfarrer Gustav Beyer 1916 - 1918
Kommerzienrat Ferdinand Frank 1919 - 1921
Bürgermeister Albert Andreas 1921 - 1945

Die neue Schulgesetzgebung verwandelte den Schulvorstand in den Schulausschuss, der als Teil und im Auftrag des Gemeinderats die Schulsachen regelt. Die "Schulgemeinde" ist verschwunden. Träger der Schullasten ist jetzt hauptsächlich der Staat, der daher auch bei der Besetzung der Lehrerstellen den Hauptausschlag gibt.

Mit dem Gesetz über die Verwaltung der Volksschulen und Berufsschulen (Schulbeirätegesetz vom 10.08.1935) wurden die Volksbildungsausschüsse aufgelöst. Nun galt das Führerprinzip unter Kontrolle und Mitwirkung der N.S.D.A.P. An der Spitze der örtlichen Schulverwaltung stand nun als Einzelperson der Bürgermeister Albert Andreas. Zu seiner ständigen Beratung standen ihm Schulbeiräte zur Seite. Zum Schulbeirat von Beierfeld wurde am 16. April 1936 berufen: der Schuldirektor, 2 Gemeinderäte und der Vertrauensmann der Hitlerjugend für die Volksschule sowie der Führer der Hitlerjugend für die Berufsschule. Die Personen für den Schulbeirat wurden vom Bürgermeister mit Zustimmung des Bezirksschulamtes bzw. im Einverständnis mit den Beauftragten der N.S.D.A.P ausgewählt. Die Schulbeiräte wurden zunächst auf 6 Jahre berufen. Auf Grund des 2. Weltkrieges wurde die Berufung verlängert. Der Schulbeirat bildete kein Kollegium, wie es der bisherige Schulausschuss darstellte, sondern die Mitglieder waren als Einzelpersonen tätig, auch wenn sie unter Vorsitz des Bürgermeisters zusammentraten. Der Bürgermeister konnte zu den Beratungen den Pfarrerund den Schularzt hinzuziehen.

Nach dem 2. Weltkrieg wurde mit dem Übergang zur antifaschistisch-demokratischen Grundordnung 1946 wieder ein Schulausschuss gebildet.

Vorsitzende des Schulausschusses bzw. des Volksbildungsausschusses waren:

Erich Rau, Vorsitzender Schulausschuss 1946 -1950
Paul Riedel, Vorsitzender Schulausschuss 1950
Heinz Naumann, Vorsitzender Volksbildungsausschuss 1950 - 1954
Lothar Hackebeil, Vorsitzender Volksbildungsausschuss 1954 - 1955
Erich Weigel, Vorsitzender Kommission Volksbildung 1957 -1961
Heinz Thomas, Vorsitzender Kommission Volksbildung 1961 - 1970
Ernst Klier, Vorsitzender Kommission Volksbildung 1970 - 1979
Brigitte Lorenz, Vorsitzender Kommission Volksbildung 1979 -  ?

Nach der politischen Wende wurden bis auf den Verwaltungs- und technischen Ausschuss alle anderen Ausschüsse der Gemeinde aufgelöst. Schulfragen werden entsprechend der Aufgabenstellung im Verwaltungs- bzw. technischen Ausschuss beraten.
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